Hand aufs Herz: Die Hotellerie ist nichts für Leute, die einen ruhigen 9-to-5 Job suchen, bei dem man den halben Tag aus dem Fenster schauen kann. Das wissen Sie, und das wissen wir. Hier im Hotel Till-Moyland, direkt in der Nachbarschaft zum historischen Schloss Moyland, ticken die Uhren zwar manchmal etwas ruhiger als in der Großstadthektik von Düsseldorf oder Köln, aber Arbeit gibt es genug.

Wir suchen keine Roboter, die Skripte ablesen. Wir suchen echte Charaktere. Warum? Weil unsere Gäste auch keine Nummern sind. Ob Wanderer, die den Niederrhein erkunden, Geschäftsleute, die kurz vor einem Seminar noch schnell ihr Hemd bügeln müssen, oder eine aufgeregte Hochzeitsgesellschaft, die das ganze Haus auf den Kopf stellt – unser Team ist der Kitt, der das alles zusammenhält.

Wenn Sie also Arbeit suchen, die mehr ist als nur „Teller tragen“ oder „Betten machen“, dann lesen Sie weiter. Wir reden hier Klartext darüber, was Sie bei uns erwartet, was wir bieten und wen wir eigentlich suchen.

Arbeiten in Bedburg-Hau: Provinz oder Paradies?

Manche sagen, Bedburg-Hau ist „jwd“ – janz weit draußen. Wir sehen das anders. Die Lage direkt am Schloss und die Natur des Niederrheins sorgen dafür, dass wir eine ganz bestimmte Sorte Gäste anziehen. Die Leute kommen hierher, um runterzukommen. Das bedeutet für unser Team: Die Atmosphäre ist oft persönlicher, weniger anonym.

Unser Hotel ist ein Mischmasch aus verschiedenen Welten, und genau das macht den Job spannend. Montags bis freitags checken oft Business-Gäste ein, die unsere Tagungsräume nutzen. Da muss alles zackig gehen, WLAN muss fliegen, der Kaffee muss heiß sein. Am Wochenende ändert sich das Bild komplett. Dann besuchen uns Familien, Radtouristen und Wellness-Fans.

Ein großer Teil unseres Alltags dreht sich um Feierlichkeiten. Wir sind im Umkreis bekannt als Adresse für große Feste. Wenn Sie mal eine Saison mit fünfzig Hochzeiten und Feiern hinter sich haben, schockt Sie nichts mehr. Aber genau das schweißt uns zusammen. Wenn nachts um zwei Uhr die Füße brennen, aber die Gäste glücklich sind und das Trinkgeld stimmt, weiß man, warum man das macht.

Unsere Philosophie (ohne das übliche Blabla)

Wir könnten hier jetzt schreiben: „Der Gast ist König.“ Aber das steht auf jeder Webseite. Unsere wirkliche Philosophie ist eher pragmatisch:

  • Jeder packt da an, wo es brennt. Wenn in der Küche die Hütte brennt, hilft der Service auch mal beim Polieren. Wenn an der Rezeption die Schlange bis zur Tür steht, springt das Backoffice ein. Wir lassen niemanden im Regen stehen.
  • Fehler passieren, Vertuschung wird bestraft. Ein heruntergefallenes Schnitzel ist kein Weltuntergang. Ein Gast, der sich ärgert und nichts gesagt bekommt, ist ein Problem. Wir reden offen miteinander.
  • Wir sind Gastgeber aus Leidenschaft, nicht aus Zwang. Ein echtes Lächeln ist mehr wert als zehn auswendig gelernte Begrüßungsfloskeln. Wir wollen, dass Sie Ihre Persönlichkeit nicht an der Stempeluhr abgeben.

Wir investieren viel in unser Angebot, sei es der Wellnessbereich oder die modernen Fitnessanlagen. Das heißt aber auch, dass der Standard gehalten werden muss. Sauberkeit und Aufmerksamkeit sind unsere Währung.

Aktuelle Vakanzen & Bereiche

Auch wenn hier gerade keine explizite Stelle ausgeschrieben sein sollte, die auf Ihr Profil passt: Schreiben Sie uns trotzdem. Meistens ergibt sich schneller etwas, als wir die Webseite aktualisieren können. Hier sind die Bereiche, in denen wir fast immer Unterstützung durch fähige Hände gebrauchen können.

Küche & Kulinarik

Unser Restaurant ist das Herzstück des Hauses. Hier geht es nicht um Molekularküche mit Pinzette, sondern um ehrliche, verdammt gute Qualität. Wir kochen für à la carte Gäste, aber auch für Bankette mit 100 Personen. Das ist ein Spagat.

Was Sie hier erwartet:

  • Es wird heiß, es wird laut, und manchmal fliegen die Bons nur so rein. Stressresistenz ist keine Floskel, sondern Überlebensstrategie.
  • Kreativität ist erwünscht. Wir haben eine Karte, klar. Aber wenn Sie eine Idee für ein tagesaktuelles Special haben oder wissen, wo man beim lokalen Bauern den besten Spargel kriegt – immer her damit.
  • Handwerk vor Convenience. Wir versuchen, so viel wie möglich selbst zu machen. Wer gerne Tüten aufreißt, wird bei uns nicht glücklich. Wer aber Bock auf echte Saucen und frische Produkte hat, ist hier richtig.

Service & Gastgebertum

Der Service im Till-Moyland ist die Frontlinie. Sie sind Seelsorger, Weinberater, Konfliktlöser und manchmal auch Möbelpacker in einem. Unsere Gäste im Restaurant erwarten eine Empfehlung, die Hand und Fuß hat. Die Tagungsgäste wollen ihren Pausensnack pünktlich auf die Sekunde.

Das sollten Sie mitbringen:

  • Ein Gedächtnis wie ein Elefant. Wenn der Stammgast reinkommt, sollten Sie wissen, dass er seinen Kaffee schwarz trinkt. Solche Details machen den Unterschied zwischen „gut“ und „exzellent“.
  • Die Fähigkeit, auch bei schwierigen Gästen ruhig zu bleiben. Manche Leute haben einfach einen schlechten Tag. Wir nehmen das nicht persönlich, wir lösen das Problem.
  • Laufbereitschaft. Unser Haus ist weitläufig. Fitnessstudio können Sie sich nach einer Schicht bei uns oft sparen.

Housekeeping & Etage

Machen wir uns nichts vor: Das Housekeeping ist der härteste Job im Hotel. Und der wichtigste. Wenn das Zimmer nicht perfekt ist, kann das Essen noch so gut sein – der Gast kommt nicht wieder. Wir haben hohen Respekt vor dieser Arbeit.

Unsere Anforderungen sind simpel, aber strikt:

  • Der Blick für das Detail. Ein Haar im Waschbecken? Geht gar nicht. Ein schief hängendes Bild? Muss korrigiert werden. Wir brauchen Leute, die Schmutz sehen, bevor der Gast es tut.
  • Ehrlichkeit und Diskretion. Sie arbeiten in der Privatsphäre anderer Leute. Was im Zimmer passiert, bleibt im Zimmer.
  • Tempo mit Qualität. Ja, wir haben Zeitvorgaben pro Zimmer. Aber wir hetzen niemanden zu Lasten der Sauberkeit. Wir finden da meistens einen fairen Mittelweg.

Rezeption & Empfang

Die Rezeption ist die Schaltzentrale. Hier laufen alle Fäden zusammen: Zimmerbuchungen, Beschwerden, Fragen zum Weg nach Schloss Moyland oder Reservierungen für die Ferienwohnungen. Sie sind das erste Gesicht, das der Gast sieht, und das letzte beim Check-out.

Hier brauchen wir Organisationstalente:

  • Multitasking ist hier kein Modewort. Telefon am Ohr, Gast vor der Nase und E-Mail auf dem Schirm – das ist der Standardmodus am Vormittag.
  • Sprachkenntnisse helfen enorm. Wir haben viele internationale Gäste hier am Niederrhein. Englisch ist Pflicht, Niederländisch ein riesiger Pluspunkt (die Grenze ist ja quasi um die Ecke).
  • Software-Verständnis. Wir arbeiten mit gängigen Hotel-Systemen. Sie müssen kein IT-Profi sein, aber keine Angst vor dem Computer haben.

Was wir bieten (Butter bei die Fische)

Warum sollten Sie ausgerechnet zu uns nach Bedburg-Hau kommen? Gute Frage. Wir können vielleicht nicht die Mega-Gehälter der internationalen Luxusketten zahlen, aber wir bieten Dinge, die Geld oft nicht kaufen kann.

  • Ein Team, das diesen Namen verdient. Wir verbringen mehr Zeit miteinander als mit unseren Familien. Da muss die Chemie stimmen. Mobbing oder Ellenbogen-Mentalität ersticken wir im Keim.
  • Planbarkeit, soweit möglich. Gastronomie bedeutet Wochenende und Feiertage. Das ist Teil des Deals. Aber wir versuchen, Dienstpläne so früh wie möglich zu schreiben, damit Sie auch noch ein Privatleben haben.
  • Verpflegung. Wer hart arbeitet, muss gut essen. Unser Personalessen ist genießbar und nahrhaft, keine Reste-Verwertung.
  • Der Arbeitsweg. Wenn Sie aus der Region kommen: Kein Stau auf der A3, keine Parkplatzsuche in der Innenstadt. Sie parken direkt vor der Tür.

Wie Sie sich bewerben

Wir mögen es unkompliziert. Bitte schicken Sie uns keine Mappe, die schwerer ist als ein Telefonbuch. Wir brauchen kein poliertes Anschreiben, in dem steht, dass Sie „schon immer davon geträumt haben, im Hotel Till-Moyland zu arbeiten“. Das glaubt Ihnen eh keiner.

Schreiben Sie uns lieber:

  • Wer Sie sind und was Sie können.
  • Warum Sie gerade jetzt einen neuen Job suchen.
  • Was Ihre „Schmerzgrenze“ beim Gehalt ist (ehrlich sein!).
  • Ab wann Sie anfangen können.

Ein Lebenslauf dazu, damit wir sehen, wo Sie schon überall waren, reicht völlig aus. Zeugnisse sind gut, aber ein Probearbeiten ist uns lieber. Nach zwei Stunden in unserer Küche oder an der Rezeption wissen wir meistens beide, ob es passt oder nicht.

Schicken Sie Ihre Unterlagen einfach per E-Mail an die Geschäftsleitung oder rufen Sie kurz durch, wenn Sie vorab Fragen haben. Wir beißen nicht.

Vielleicht stehen wir ja schon bald zusammen hinter der Theke oder besprechen den Ablauf der nächsten großen Tagung. Wir würden uns freuen.