Alle Jahre wieder… und plötzlich ist es Dezember
Kennen Sie das? Der Kalender zeigt gerade noch entspannt Ende August an, Sie sitzen vielleicht noch im T-Shirt im Büro, und plötzlich ploppt diese eine E-Mail vom Chef auf: „Haben wir eigentlich schon was für die Weihnachtsfeier?“
Und zack – der Puls geht hoch. Denn wer schon mal versucht hat, im November noch eine vernünftige Location am Niederrhein für 40 Leute an einem Freitagabend zu finden, der weiß: Das ist Krieg. Oder zumindest sportlich.
Ich schreibe das hier nicht nur als Marketingtext für das Hotel Till-Moyland. Ich schreibe das als jemand, der seit Jahren sieht, wie erleichtert die Organisatoren sind, wenn sie bei uns zur Tür reinkommen und wissen: Das Bier ist kalt, die Gans ist im Ofen, und niemand muss heute Abend noch Auto fahren.
Wir sind hier in Bedburg-Hau, direkt in der Nachbarschaft vom Schloss Moyland. Das klingt erstmal idyllisch, und ehrlich gesagt ist es das auch. Aber für Ihre Betriebsfeier bedeutet das vor allem eins: Sie sind raus aus dem Alltagstrott der Stadt, aber nah genug dran, dass die Anreise keine Weltreise wird.
Keine Lust auf steife Etikette? Wir auch nicht.
Wenn Sie eine Location suchen, wo man mit dem kleinen Finger abgespreizt an einer Tasse nippt und Angst hat, zu laut zu lachen, sind wir vielleicht falsche Adresse. Wir sind Niederrheiner. Wir mögen es herzlich, wir mögen es gemütlich, und wir mögen Portionen, von denen man satt wird.
Eine Weihnachtsfeier ist – und korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege – der eine Moment im Jahr, wo die Hierarchien mal kurz egal sind. Wo der Azubi mit dem Abteilungsleiter anstoßen kann und wo man sich mal über Dinge unterhält, die nichts mit Umsatzzahlen oder Deadlines zu tun haben.
Dafür brauchen Sie die richtige Atmosphäre. Wir haben Räumlichkeiten, die sich anpassen. Egal ob Sie mit der kleinen Truppe aus der Buchhaltung kommen (wir nennen das liebevoll die „Zehn-Mann-Gänse-Runde“) oder ob der ganze Betrieb mit 100 Leuten anrückt.
Sprechen wir über das Wichtigste: Das Essen
Seien wir ehrlich: Niemand erinnert sich in zwei Jahren noch an die Farbe der Servietten. Aber wehe, der Braten war trocken. Dann hängt Ihnen das ewig nach. In unserer Küche im Restaurant nehmen wir das Thema Weihnachtsessen ziemlich ernst.
Gerade im Winter, wenn es draußen nasskalt ist – und wir wissen alle, wie der Winter hier im Kreis Kleve sein kann – muss das Essen wärmen. Von innen.
Hier ist, was bei uns meistens auf den Tischen landet (und warum):
- Die klassische Gänsekeule oder Gänsebrust ist der Dauerbrenner. Wir machen die Haut so, dass sie kracht, wenn man mit der Gabel draufgeht. Dazu gibt es Klöße, die die Soße richtig aufsaugen, und Rotkohl mit einer leichten Nelken-Note. Das ist kein Hexenwerk, das ist einfach ehrliches Handwerk.
- Wenn Sie eine größere Gruppe sind, rate ich oft vom à la carte ab. Warum? Weil es die Stimmung killt, wenn drei Leute schon essen und fünf noch warten. Ein winterliches Buffet ist kommunikativer. Da kann sich jeder nehmen, was er will – Wildgulasch, Braten, oder auch vegetarische Optionen, die nicht nur aus Beilagen bestehen.
- Grünkohl ist so eine Sache – man liebt ihn oder man hasst ihn. Aber hier am Niederrhein gehört er für viele Betriebsfeiern einfach dazu. Mit Mettwurst, die ordentlich „Wumms“ hat. Wenn Ihre Truppe bodenständig ist, ist das oft die bessere Wahl als das feine Menü.
Ein Wort zum „Drumherum“
Wir haben oft Firmen hier, die nicht nur zum Essen kommen. Die verbinden das. Da Schloss Moyland fast vor der Haustür liegt, bietet sich vorher ein Spaziergang an. Wenn dort der Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt stattfindet (einer der schönsten in NRW, wenn Sie mich fragen), dann starten Sie doch dort mit einem Glühwein und kommen dann durchgefroren, aber gut gelaunt zu uns ins Warme.
Falls Sie das Geschäftliche vorher noch „schnell weg haben“ wollen: Wir sind eigentlich ziemlich gut ausgestattet für Konferenzen und Seminare.
Es passiert häufiger, dass Firmen um 14 Uhr mit dem Jahresabschlusstreffen starten, die Zahlen präsentieren, und ab 18 Uhr geht das Ganze nahtlos in den gemütlichen Teil über. Der Vorteil: Sie haben alle schon da. Keiner kommt zu spät zur Party, weil er „noch schnell was fertig machen“ musste.
Der „Don’t Drink and Drive“ Faktor
Das ist der Punkt, der uns von vielen Restaurants unterscheidet. Wir sind ein Hotel.
Sie kennen das Problem bei jeder Firmenfeier: Einer muss fahren. Oder man braucht Taxis, die im Dezember so selten sind wie Schnee in der Sahara.
Bei uns läuft das anders:
Sie feiern. Sie essen. Sie trinken vielleicht ein Glas Wein mehr, als Sie sich an einem Dienstagabend erlauben würden. Und dann? Dann gehen Sie einfach die Treppe hoch oder nehmen den Aufzug.
Unsere Zimmer und Suiten sind der beste Garant für eine entspannte Party. Wenn die Chefs und Mitarbeiter wissen, dass sie heute Nacht nicht mehr auf die Straße müssen, ist die Stimmung sofort viel gelöster. Und am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück gibt es meistens die besten Geschichten („Hast du gesehen, wer gestern mit wem auf der Tanzfläche war?“).
Kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie Zimmer brauchen, reservieren Sie die *sofort* mit dem Termin der Feier. Im Dezember sind wir oft bis unter die Dachbalken voll. Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Party steht, aber drei Leute dann doch noch nachts nach Kleve oder Goch zurückfahren müssen, weil kein Bett mehr frei war.
Aus der Praxis: Ein paar Tipps für den Organisator
Ich mache das jetzt schon ein paar Jahre und ich habe so ziemlich jede Art von Weihnachtsfeier gesehen. Von „steif und schnell vorbei“ bis „wir tanzen auf den Tischen“. Wenn Sie gerade dabei sind, das Ganze zu planen, lassen Sie sich eines gesagt sein:
Versuchen Sie nicht, es jedem recht zu machen. Das klappt eh nicht.
Konzentrieren Sie sich auf die Basics.
Gutes Essen ist wichtiger als ein teurer DJ. Wenn das Essen nicht schmeckt, hilft auch die beste Musik nicht. Aber wenn alle satt und zufrieden sind (Stichwort: Gänsesoße!), dann verzeihen die Kollegen auch, wenn die Playlist mal einen Ausreißer hat.
Planen Sie Pausen ein. Nichts ist schlimmer als ein straff durchgetaktetes Programm, wo zwischen Vorspeise und Hauptgang noch drei Powerpoint-Präsentationen und eine Rede vom Vertriebsleiter gequetscht werden. Geben Sie den Leuten Zeit zum Reden. Dafür sind sie ja da.
Und mein persönlicher Favorit: Fangen Sie nicht zu spät an.
Viele laden erst ab 19:30 Uhr ein. Aber im Winter ist es um 17 Uhr dunkel. Wenn Sie um 18:00 Uhr starten, haben Sie mehr vom Abend, und die Leute sind nicht schon hungrig, bevor sie überhaupt ankommen.
Wann sollten wir reden?
Gestern.
Nein, im Ernst: Die Freitage und Samstage im Dezember sind bei uns oft schon im Sommer weg. Es gibt Firmen, die buchen beim Hinausgehen direkt für das nächste Jahr wieder. Kein Scherz.
Wenn Sie also flexibel sind, schauen Sie sich mal die Donnerstage an. Oder, wenn es ganz entspannt sein soll: Warum nicht im Januar feiern? Wir nennen das „Neujahrs-Kick-Off“. Der Stress der Vorweihnachtszeit ist weg, alle sind aus dem Urlaub zurück, und man hat viel mehr Ruhe. Das Essen schmeckt im Januar genauso gut – und oft kriegen Sie da noch Ihren Wunschtermin ohne Probleme.
Egal wie Sie sich entscheiden: Wir im Hotel Till-Moyland sorgen dafür, dass Ihre Feier in Bedburg-Hau genau so wird, wie sie sein soll. Stressfrei für Sie, lecker für alle und mit dem gewissen Etwas an niederrheinischer Gastfreundschaft.
Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns. Wir gucken dann zusammen in den Kalender und basteln Ihnen ein Paket, das passt. Ob Gans, Buffet oder einfach nur ein verdammt guter Abend.
Wir freuen uns auf Sie!
